Presseaussendung - Nr. 02/A/23.05.2015
Innsbruck, Bozen: Am 23. Mai jährt sich zum 100. Mal der italienische Bündnisbruch und der Kriegseintritt gegenüber Österreich. Bereits am 25. Mai 1915 gab es im zimbrischen Lusern das erste österreichische Opfer. An diesem 25. Mai 1915, um 06:00 Uhr früh, eröffnete Italien seinen Eroberungskrieg gegen Tirol. Eine italienische Granate tötete die 16-jährige Berta Nicolussi Zatta, die gerade mit ihrer Mutter zur Morgenandacht unterwegs war. Die italienische Aggression kostete rund einer Million Menschen das Leben und der südliche Teil unserer Tiroler Heimat ist seit 1919 von Italien annektiert.
Wir, die Alt Tiroler Schützen, fordern die politisch Verantwortlichen in Wien, Innsbruck und Bozen erneut auf, sich endlich für die friedliche Umsetzung des Selbstbestimmungsrechts für Südtirol einzusetzen. Was anderen Völkern ermöglicht wird, sollte zumindest auch unserem Volk zugestanden werden.
Die Alt Tiroler Schützen-Andreas Hofer (ATS) haben von Anfang die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler unterstützt. Die Verweigerung der Doppelstaatsbürgerschaft aus parteipolitischen und wahltaktischen Gründen darf kein Stolperstein für den rot-weiß-roten Pass für unsere Landsleute südlich des Brenners sein, so Hauptmann Johann Moser. Moser verweist auch darauf, dass rd. 90 Prozent* der Österreicher die Rückkehr Südtirols befürworten, nur die Bundesregierung in Wien stellt sich gegen den Volkswillen!
Die österreichische Bundesregierung und die im Parlament vertretenen Parteien sind gefordert, sowohl moralisch als auch rechtlich das fast hundertjährige Unrecht an Tirol auf politischen Weg zu beseitigen. Wir fordern die Landeseinheit Tirols! Wir fordern die Rückkehr Südtirols zu Österreich! *) Spectra Umfrage/Sample 1000, 2014/15