Andreas Hofer-Bund Tirol
ZVR: 680615565
1919-2019: 100 Jahre Andreas Hofer-Bund Tirol
 
 
 
PRESSEMITTEILUNG
19.Februar 2019
 
Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler


Andreas Hofer-Bund Tirol fordert von der Bundesregierung Mut und Tempo ein 
Innsbruck. Der österreichischen Bundesregierung fehlt es offenbar am notwendigen Elan, um die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler endlich umzusetzen. Die beiden Regierungsparteien hätten aufgrund ihrer parlamentarischen Mehrheitsverhältnisse die dafür notwendigen Gesetzesänderungen bereits längst umsetzen können, heißt es beim Andreas Hofer-Bund Tirol (AHBT), der heuer sein hundertjähriges Bestehen feiert. Der Bundesregierung täte in dieser Frage mehr Mut und Tempo gut, meint  Ing. Winfried Matuella, Obmann des Andreas Hofer-Bundes Tirol.
 
SPÖ verweigert Dialog; Grüne und Neos auf Irrwegen
Hart ins Gericht geht der Andreas Hofer-Bund Tirol mit der Tiroler SPÖ. Trotz mehrmaliger Anfragen in den letzten Monaten verweigerte die SPÖ bis dato jedes Gespräch zum Thema Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler.
Wir würden uns wünschen, so Obmann Ing. Winfried Matuella,  dass die Landes- und Bundes-SPÖ Empathie und Engagement nicht nur Zuwanderern entgegenbringt, sondern auch Angehörigen des eigenen Volkes, zu dem ohne Zweifel auch die deutsch- und ladinischsprachige Volksgruppe in Südtirol  gehört. Es sei darüber hinaus in zunehmendem Maße befremdend, dass gerade das so genannte linksgrüne und liberale politische Spektrum gegenüber Südtirol und in der Doppelpassfrage Positionen der ehemaligen Nationalsozialisten und der italienischen Postfaschisten übernehme. Matuella: „Die Linksparteien sollen ihren Irrweg beenden, denn Menschen- und Volksgruppenrechte gelten nicht nur für Migranten, sondern für alle Menschen und somit auch für unsere Landsleute in Südtirol“.


Für Rückfragen: Tel. +43 699 177 00 266 (AHBT Geschäftsleitung)

 

 

Presseaussendung           Nr. 01/A/28.04.2017

Bürgler eine Gefahr für Tiroler Kirchenfrieden

Innsbruck, Bozen: Die Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer warnen vor einem „Gottlosen“ und „Volksfremden“ im Bischofsornat! Der Innsbrucker Administrator und Bischofsanwärter Mag. Bürgler verweigerte bei der Einweihung eines Denkmals für das erste Tiroler Opfer des Faschismus sowohl Gebet als auch Segen, dies sei nicht hinnehmbar, so Hauptmann Johann Moser. Es muss sichergestellt sein, dass ein zukünftiger Bischof von Innsbruck gegenüber Gott und dem Heiligen Vater in Rom glaubhaft Treue schwört, unabdingbar ist auch das Bekenntnis zur friedlichen politischen Einheit Tirols, so Moser! Die Alt Tyroler Schützen fordern seit Jahren die Wiederherstellung der Diözesangrenzen Tirols von 1919 (ohne Vorarlberg), zumindest jedoch die Mitgliedschaft des Bischofs von Bozen-Brixen in der österr. Bischofskonferenz ein.

Presseaussendung - Nr. 11/A/28.11.2015

Innsbruck: „Den Abgang des Innsbrucker Bischofs nach Linz und die damit verbundene temporäre Vakanz des Bischofsstuhls in Innsbruck wollen wir dazu nutzen, um die Aufhebung der „Kunstdiözese“ Innsbruck zu fordern,“ so Hauptmann Johann Moser von den dreisprachigen Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer.“

Mit dem italienischen Angriffskrieg 1915 und der darauffolgenden Zerstörung der Monarchie Ende November 1918 durch die Entente wurde u.a. Südtirol gegen den Willen der Bevölkerung von Italien annektiert. 1921 errichtete der Vatikan im bei Österreich verbliebenen Teil Tirols eine (provisorische) apostolische Verwaltung, einerseits um eine politische Einflussnahme der heimischen Kirche durch die Italo-Faschisten zu verhindern, anderseits sollte dieses „apostolische Provisorium“ die Administration und Seelsorge der Gläubigen bis zu der erhofften Wiedervereinigung Tirols sicherstellen. Erst 1964 wurde die „Diözese Innsbruck“ – nicht zuletzt auf politischen Druck hin – errichtet.

Presseaussendung - Nr. 12/A/06.12.2015

nuntius peter zurbriggenWien, Innsbruck: Die von den Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer erst kürzlich aufgestellten Forderungen nach Aufhebung der Diözese Innsbruck und der damit verbundenen Einsetzung der Diözese Brixen, sowie die Aufnahme des Bischofs von Brixen in Österreichische Bischofskonferenz stößt auf Interesse. Der Vertreter des Papstes in Wien, Seine Exzellenz Dr. Zurbriggen, zeigte sich in einer ersten schriftlichen Stellungnahme vom 2. Dezember 2015 gegenüber Hauptmann Johann Moser sehr interessiert am Vorstoß der Gesamttiroler Schützen. Wie aus dem Schreiben hervorgeht hat Zurbriggen offenbar schon die Österreichische Bischofskonferenz unterrichtet. Während die Apostolische Nuntiatur in Wien umgehend reagierte, gibt es seitens der Österreichischen Bischofskonferenz naturgemäß noch keine Stellungnahme.

Presseaussendung - Nr. 02/A/23.05.2015

Innsbruck, Bozen: Am 23. Mai jährt sich zum 100. Mal der italienische Bündnisbruch und der Kriegseintritt gegenüber Österreich. Bereits am 25. Mai 1915 gab es im zimbrischen Lusern das erste österreichische Opfer. An diesem 25. Mai 1915, um 06:00 Uhr früh, eröffnete Italien seinen Eroberungskrieg gegen Tirol. Eine italienische Granate tötete die 16-jährige Berta Nicolussi Zatta, die gerade mit ihrer Mutter zur Morgenandacht unterwegs war. Die italienische Aggression kostete rund einer Million Menschen das Leben und der südliche Teil unserer Tiroler Heimat ist seit 1919 von Italien annektiert.

Wir, die Alt Tiroler Schützen, fordern die politisch Verantwortlichen in Wien, Innsbruck und Bozen erneut auf, sich endlich für die friedliche Umsetzung des Selbstbestimmungsrechts für Südtirol einzusetzen. Was anderen Völkern ermöglicht wird, sollte zumindest auch unserem Volk zugestanden werden.

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